FAQ und Tipps

 

Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbefall sind für den Immobilienbesitzer ein besonders heikles Thema, da hier in der Regel schnell gehandelt werden muss und der Bedarf nach fachkundiger Beratung entsprechend hoch ist. Wir haben daher für Sie die wichtigsten Fragen zum Thema Wasserschäden für Sie zusammengestellt, damit Sie sich vor einer Beratung durch unser Team bereits ein erstes Bild von der Lage und den notwendigen nächsten Schritten machen können. Außerdem geben wir Ihnen wichtige Tipps, wie Sie dem Schimmelbefall in Ihrer Immobilie durch einfache aber wirkungsvolle Maßnahmen vorbeugen können.

 

Häufig gestellte Fragen zu Wasserschäden

 

Muss ich der Versicherung den Wasserschaden melden?

 

Sie sollten sich schnellstmöglich nach einem Schaden mit Ihrer Versicherung in Verbindung setzen und prüfen lassen, ob für den entstandenen Schaden Versicherungsschutz besteht.

 

Gerne kümmern wir uns um die Abwicklung. Ratsam hierbei ist, uns Ihren Versicherungsanspruch abzutreten. Wir rechnen dann direkt mit der Versicherung ab.

 

 

Was ist, wenn die Schadensursache noch völlig unklar ist?

 

Wir haben verschiedene Messmethoden, mithilfe derer wir den Schaden punktgenau oder zumindest eingegrenzt ermitteln können.

 

 

Wer kümmert sich nach der Trocknung um die Wiederherstellungsarbeiten?

 

Wir können alle Wiederherstellungsarbeiten übernehmen. Bitte sprechen Sie uns hierzu gerne an.

 

Tipps zur Vermeidung von Schimmelpilzbefall

 

Schimmelbildung kann viele Ursachen haben. Dazu gehören vor allem falsches Heizen und Lüften.

 

Damit Sie diese Problematik umgehen können, haben wir hierzu einige Empfehlungen für Sie zusammengestellt.

 

♦ Wir empfehlen, die Zimmertüren in Ihrer Wohnung / Ihrem Haus am Tag offen stehen zu lassen und alle Räume gleichmäßig zu 

   heizen.

 

♦ Lüften Sie regelmäßig und in allen Räumen.

 

♦ Lüften Sie in den kalten Jahreszeiten nie durch Kippstellung der Fenster, dies bringt nur einen minimalen Luftaustausch, des 

   Weiteren kühlt die Fensterlaibung aus und es entsteht Schimmel. Betreiben Sie „Stoßlüften“: Fenster für 15 Minuten vollständig 

   öffnen, mindestens 3 Mal am Tag.

 

♦ Lüften Sie quer, das heißt öffnen Sie am besten gegenüberliegende Fenster.

 

♦ Bei erhöhtem Wasserdampf durch Kochen, Baden, Duschen oder einem Wäscheständer mit nasser Wäsche, sollte mehr als üblich 

   gelüftet werden, wenn möglich dann den betroffenen Raum separat lüften (Tür zu, Fenster komplett auf), so dass sich die hohe 

   Luftfeuchtigkeit sich nicht in den restlichen Räumen verteilt.

 

♦ Wenn Sie ein Aquarium und/oder mehrere Zimmerpflanzen haben, sollten Sie mehr als die üblichen 3 Mal am Tag lüften.

 

♦ Morgens, nach dem Aufstehen, sollte das Schlafzimmer gut durchlüftet werden, da jeder Mensch nachts etwa 1 Liter Wasser 

   ausdünstet; die hohe Luftfeuchtigkeit erkennt man an beschlagenen Fensterscheiben.

 

♦ Ein Neubau muss besonders viel gelüftet werden, da hier oft noch Baufeuchte festzustellen ist.

 

♦ Es sollten keine Möbel und schweren Gardinen vor die Heizung gestellt/gehängt werden.

 

♦ Möbel sollten einen Abstand von etwa 5-10 cm zur Wand haben, damit die Luft im Raum zirkulieren kann.

 

♦ Die relative Luftfeuchtigkeit sollte bei 45-60% liegen. Wenn die Luftfeuchtigkeit 60% über einen längeren Zeitraum übersteigt, 

   nimmt die Schimmelgefahr zu.

 

Und nun noch unser Tipp für Energiesparer

 

♦ Wir empfehlen, die Raumtemperatur nie unter 18°C sinken zu lassen, denn dann braucht es mehr Energie, um den Raum wieder 

   aufzuheizen, als es benötigen würde, um eine durchschnittliche Temperatur von 19-22°C zu halten.

 

♦ Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, stellen Sie ein Thermohygrometer auf. Dieses zeigt Ihnen die relative Luftfeuchtigkeit 

   und die Raumlufttemperatur an.

 

 

Hinweis: Es handelt sich hier um allgemeingültige Empfehlungen, für deren Richtigkeit wir keine Haftung übernehmen können.


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