Richtig heizen und lüften

Falsches Verhalten beim Heizen und Lüften kann auch eine Ursache für Schimmelbildung sein.

Damit Sie diese Problematik umgehen können, haben wir hier einige Empfehlungen dazu zusammengestellt.

  • Wir empfehlen, die Zimmertüren in Ihrer Wohnung / Ihrem Haus am Tag offen stehen zu lassen und alle Räume gleichmäßig zu heizen.

 

  • Lüften Sie regelmäßig und in allen Räumen.

 

  • Lüften Sie in den kalten Jahreszeiten nie durch Kippstellung der Fenster, dies bringt nur einen minimalen Luftaustausch, des Weiteren kühlt die Fensterlaibung aus und es entsteht Schimmel.

 

  • Betreiben Sie „Stoßlüften“: Fenster für 15 Minuten vollständig öffnen, mindestens 3 Mal am Tag.

 

  • Lüften Sie quer, das heißt öffnen Sie am besten gegenüberliegende Fenster.

 

  • Bei erhöhtem Wasserdampf durch Kochen, Baden, Duschen oder einen Wäscheständer mit nasser Wäsche, sollte mehr als üblich gelüftet werden; wenn möglich dann den betroffenen Raum separat lüften (Tür zu, Fenster komplett auf), damit die hohe Luftfeuchtigkeit sich nicht in den restlichen Räumen verteilt.

 

  • Wenn Sie ein Aquarium und/oder mehrere Zimmerpflanzen haben, sollten Sie mehr als die üblichen 3 Mal am Tag lüften.

 

  • Morgens, nach dem Aufstehen, sollte das Schlafzimmer gut durchlüftet werden, da jeder Mensch nachts etwa 1 Liter Wasser ausdünstet; die hohe Luftfeuchtigkeit erkennt man an beschlagenen Fensterscheiben.

 

  • Ein Neubau muss besonders viel gelüftet werden, da hier oft noch Baufeuchte festzustellen ist.

 

  • Es sollten keine Möbel und schweren Gardinen vor die Heizung gestellt/gehängt werden.

 

  • Möbel sollten einen Abstand von etwa 5-10 cm zur Wand haben, damit die Luft im Raum zirkulieren kann.

 

  • Die Raumtemperatur sollte stets etwa 19-22°C betragen.

 

  • Die relative Luftfeuchtigkeit sollte bei 45-60% liegen. Wenn die Luftfeuchtigkeit 60% über einen längeren Zeitraum übersteigt, nimmt die Schimmelgefahr zu.

 

 

Und nun noch unser Tipp für Energiesparer:

 

Wir empfehlen, die Raumtemperatur nie unter 18°C sinken zu lassen, denn dann braucht es mehr Energie, um den Raum wieder aufzuheizen, als es benötigen würde, um eine durchschnittliche Temperatur von 19-22°C zu halten.

 

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, stellen Sie ein Thermohygrometer auf. Dieses zeigt Ihnen die relative Luftfeuchtigkeit und die Raumlufttemperatur an. 

 

 

 

Hinweis: Es handelt sich hier um allgemeingültige Empfehlungen, für deren Richtigkeit wir keine Haftung übernehmen können.

 

Wir freuen uns auf Ihr Projekt!

 

KARO Systembau NRW

Inh. Carolin Petzold

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